Seit meinem letzten Eintrag und dem Ostseeman ist viel Zeit vergangen. Zeit in der ich mir viele Gedanken darüber gemacht habe wie es denn weitergehen wird. Gleich einen Ironman im nächsten Jahr nachlegen, nach dem Motto "einmal ist keinmal“ oder nur noch ein bisschen Jedermann-Triathlon? Gar nicht so leicht jetzt schon eine Entscheidung zu treffen. Gar nichts machen? Das geht gar nicht. Es geht auf jeden Fall weiter, denn das eigentliche Ziel, das anscheinend Unerreichbare zu erreichen ist nicht unmöglich. Das habe ich mit meinem Projekt226 bereits bewiesen. Was das Ziel ist, dazu später mehr. Erst einmal die Hintergedanken.
|
| Letzten Samstag fand in Hamburg zum 2. Mal das Men´s-Health-Urbanathlon Festival an der Elbmeile statt. Ca. 3000 Teilnehmer und ein 10 Kilometerlauf der besonderen Art. Die Herausforderung bestand darin, 13 attraktive Hindernisse und insgesamt 997 Treppenstufen mit mehr als 200 Höhenmetern zu überwinden. Die Hindernisse bestanden aus alten Autos, Schiffscontainern, Reifenstapeln, Mauern oder Metallrohren. Das Highlight war sicherlich die 3 Meter hohe Skater-Halfpipe, die alle Teilnehmer überwinden mussten. Und ich, mittendrin!
|
Jetzt, zwei Wochen nach dem Ostseeman und ca. 817 Tage nach dem Start von Projekt226 sitze ich vor meinem Laptop und versuche die Erlebnisse des letzten Wochenendes in Worte zu fassen, was mir teilweise nicht ganz leicht fällt. Zu viele Emotionen, Bilder und Gedanken die verarbeitet werden müssen. Wenn ich all das Erlebte aufschreiben würde, dann könnte ich sicher ein ganzes Buch schreiben, also versuche ich mich auf das Wesentliche zu Beschränken, was allerdings immernoch eine Menge Stoff zum Lesen ist. Der Abschluss meines Projektes ist geleichzeitig der Beginn einer neuen Aera, die jedoch noch nicht genau definiert ist. Hier erst mal mein Bericht von einem unvergesslichen Wochendende.
|
Das Ziel ist erreicht !!!
Das Projekt226 wurde am 7. August 2011 nach 11:57:52 h erfolgreich abgeschlossen!

Ein riesiges Dankeschön an alle meine Freunde die mich angefeuert und mir die Daumen gedrückt haben!
Ein ausführlicher Bericht erscheint hier in Kürze, ich muss das Erlebte erst einmal verarbeiten.
|
Fast alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Mein Rad wurde noch einmal mit neuem Material und im Detail gepimpt. Ja, jetzt wird es langsam ernst, so richtig aufgeregt bin ich noch nicht. Es sind ja auch noch ein paar Tage bis zum großen Tag. Ich denke wenn ich am Freitag zur Nudelparty fahre kommt die Spannung langsam hoch. Was mache ich denn jetzt eigentlich noch? Das Training wird heruntergefahren, die letzten Trainingseinheiten werden in dieser Woche sehr locker absolviert. Natürlich gehe ich im Kopf schon alles durch und versuche mich den Wettkampftag im Ablauf vorzustellen. Was kann jetzt noch schiefgehen?
|
|
|
projekt226 trifft IRONMAN Weltmeister! |
|
Die letzten 2 Wochen sind wie im Flug vergangen und es sind nur noch 3 Wochen bis zum großen Tag, dem Ziel Ironman! Letztes Wochenende stand Hamburg wieder im Zeichen des Triathlons. Eigentlich wollte ich die Zeit am Wochenende für ein paar längere Trainingseinheiten nutzen, aber durch einen glücklichen Umstand hatte ich für Freitag "Trainingsverbot" verordnet bekommen. Dieser Umstand hat mich dazu bewegt nach Hamburg zu fahren und ich muss sagen, so einen tollen Tag habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
|
|
|
3,8 km Schwimmtest und neues Material |
|
Es gibt wieder einiges an Neuigkeiten, auf dem Weg zum Ziel "Ironman". Die Frischzellenkur Teil 2 ist erfolgreich abgeschlossen, die Knackgeräusche sind endlich verschwunden. Mein persönlicher ultimativer Schwimmtest für Glücksburg, der Verpflegungstest für das Rennen und das neue Outfit für den Wettkampftag ist eingetroffen. Viel Neues, aber immer schön der Reihe nach.
|
|
|
Von Frust, Freude und ´ner Frischzellenkur |
|
Das war mal eine richtig gute Trainingswoche! Trotz der stressigen Nachbereitungen vom Rendsburg-Triathlon konnte ich mich so gut es ging an den Trainingsplan halten. Es lag auch daran, dass ich am Pfingstwochenende auch ein paar Dinge erledigen konnte, die ich schon so lange vor mich her geschoben habe. Endlich konnte ich meinen Rädern eine Frischzellenkur verpassen. Das Rennrad lief eigentlich soweit gut, bis auf die Tatsache, dass sich im Wiegetritt Knackgeräusche eingeschlichen hatten und dass die Kette verschlissen war und dringend erneuert werden musste. Da ich das Ritzelpaket seit 2004 noch nie gewechselt hatte, wurde es Zeit das alte Ritzel zum Altmetall zu geben. Bei der Gelegenheit konnte ich auch mal wieder richtig sauber machen. Leider kamen auch viele Gebrauchsspuren vom Vorschein als mir lieb waren. So ist das eben, wenn man viele Jahre mit ein und demselben Rad unterwegs ist.
|
|
|
Erster Triathlon 2011 erfolgreich gemeistert. |
|
Endlich ist ein großer Zeitfresser vorbei. Ich hatte in den letzten beiden Wochen als Hauptorganisator so viel mit der Organisation des Rendsburg-Triathlon um die Ohren, dass mein Training hinten runter gefallen ist. Das ist mehr als ärgerlich, aber die Veranstaltung geht nun mal vor. Gerade in der heißen Phase vor dem Wettkampftag ist noch viel zu organisieren. Die Veranstaltung ist jetzt aber sehr gut über die Bühne gegangen und nun ist der Fokus wieder auf das Training gerichtet. Es sind ja auch keine zwei Monate mehr bis zum Ostseeman!
|
Der Rücken ist wieder im Lot, aber mir kamen die Wochen an denen ich wegen der Rückenprobleme nicht trainieren konnte, wie eine Ewigkeit vor. Natürlich habe ich mir auch Sorgen um mein Projekt gemacht. "Kann ich das noch aufholen und werde ich bis zum Wettkampf noch ausreichend trainieren können?" - Arghh, die ersten Zweifel!? Wenn ich in den Trainingsplan schaue, dann wird mir irgendwie anders. Wenn ich da jetzt direkt wieder einsteige, dann bin ich platt. Also muss ich wieder langsam das Pensum steigern. Jetzt kommen die harten Wochen in denen das Training absolut im Vordergrund steht.
|
Was soll ich bloß machen? Das Wetter ist seit Wochen ein Traum und holt den größten Couchpotato vom Sofa. Nur ich kann nicht laufen gehen, nicht Rad fahren, nix. Ich werde langsam porös in der Birne und verstehe auch langsam wie Psychoterror wirkt. Seit 3 Wochen hab ich Rücken und bewege mich teilweise wie ein 90ig Jähriger Greis. Was ist passiert? - Im Garten gearbeitet, Kieselsteine in die Schubkarre geschaufelt und dabei anscheinend irgendetwas verdreht. Sowas passiert schon mal, ist in der Regel nach einer Woche wieder weg. Aber wenn nicht, dann hilft (vielleicht) nur der Weg zum Arzt.
|
|
|
Erstes Rad-Trainingslager und die Nachwehen... |
|
Viele Jahre habe ich davon geträumt in den Süden zu fliegen und im Trainingslager viele Kilometer zu fahren, wenn es hier in Deutschland noch zu kalt ist um sich auf die Saison vorzubereiten. Die Vorfreude bestand seit Oktober 2010 als ich für das Trainingslager zugesagt hatte. In diesem Jahr war es dann endlich soweit. Mit insgesamt 11 Mann haben wir uns am 2. April auf die Reise nach Mallorca gemacht um ordentlich Kilometer zu sammeln. Nach dem Winter, der gefühlte 8 Monate gedauert hatte, konnte ich es kaum erwarten endlich Sonne zu tanken. Die Befürchtung dass das Wetter auf Mallorca in der ersten Aprilwoche noch durchwachsen ist hat sich zum Glück nicht bestätigt!
|
Endlich ein Vorgeschmack auf den Frühling! Das Wochenende hatte mehr Sonnenstunden als Dezember und Januar zusammen. So fühlte es sich zumindest an. Da weiß man gar nicht was man zuerst trainieren soll. Aber die Saison hat ja noch nicht mal angefangen und wer will schon bei den ersten Sonnenstrahlen übertreiben? Ich nicht.
Als erstes möchte ich loswerden, dass ich wieder mit dem Lauftraining begonnen habe. Juhu, endlich laufen, aber nur mit neuen Schuhen, denn die alten Saucorny hatte ich im April 2007 gekauft. Die Mizuno, die ich mir letztes Jahr gekauft hatte, werde ich erst mal nicht mehr anziehen, weil ich glaube dass die Geschichte mit der Sehne von genau diesem Schuh kommt. Und was ist es geworden? Es ist ein Brooks Adrenaline GTS 11 in Größe 10,5. Der passt wie angegossen und hat eine leichte Pornationsstütze. Ich bin gespannt wie ich mit dem Puschen zurechtkomme. Bis heute habe ich erst 2 Laufeinheiten mit insgesamt 26 km hinter mir. Der Fuß ist nicht besser, aber auch nicht schlechter geworden, das ist schonmal ein gutes Zeichen. Warten wir ab.
|
Letztes Wochenende fand ein vom Verein organisiertes Trainingslager statt. Mit 16 Teilnehmern machten wir uns am Freitag auf nach Flensburg an die Förde. Wir wurden in der Marineschule Mürwick in Flensburg in 16 Einzelzimmern untergebracht und konnten an 2 Tagen die Schwimmhalle der Kaserne nutzen. Unser Trainer Uwe hatte ein tolles Programm mit viel Techniktraining ausgearbeitet, so dass wir nicht wie in den vergangenen Jahren, am ersten Abend platt im Bett lagen.
Hier mein Bericht von den Tagen im Trainingslager:
|
Da ist mein neues Spielzeug, eine Kodak Playsport Zx3. Nach langem Überlegen und Anschauen vieler Videos auf Youtube habe ich mich für die Kodak Playsport entschieden. Jetzt kann bei Wind und Wetter gefilmt werde was das Zeug hält, denn die Kamera ist auch bis 3 Meter Tiefe wasserdicht. Jetzt kann ich endlich mal filmen wie ich schwimme und sehen was ich alles falsch mache. Für das Sauwetter hier im Norden ist die Kamera auch genau das Richtige, hier herrschte am Wochenende mal wieder Sturm und Regen vom Feinsten. Am Ende der Radausfahrt war meine Laune nahe dem Nullpunkt.
|
Wenn ich mir die Ergebnisse vom Januar anschaue, bin ich eigentlich zufrieden. Den Vorsatz mehr zu schwimmen habe ich im Januar auch tatkräftig umgesetzt, auch wenn es mir nicht immer leicht gefallen ist, vor der Arbeit in die Schwimmhalle zu fahren. Besonders heute Morgen hätte ich gerne noch im Bett bleiben können. Aber von nix kommt nix. Da ich immer noch auf das Lauftraining verzichte und stattdessen auf dem Rad sitze steht in meinem Trainingstagebuch bei 'Laufen' wieder einen Null. Der Rest sieht für den ersten Trainingsmonat doch schon ordentlich aus.
|
|
|
Der Kampf gegen kalte Füße |
|
Nachdem mir bei der letzten Radtour die Füße fast abgefroren sind, habe letzten Samstag mal ein wenig rumprobiert. Nach den Profitipps von Manfred hatte ich mir vorgenommen das Zeug, was in meinen Schubladen schlummerte endlich einmal auszuprobieren und zu testen wie lange ich die Kälte von den Füßen fernhalten kann. Zuerst mussten die ollen Pedale runter, sonst hätte ich mein Material nicht nutzen können.
|
Nach den ersten "Fahrten" auf der Rolle im Gästezimmer waren meine Gedanken schon beim Trainingslager. Das Bild vor Augen wie ich mit 160er Puls und nach Luft schnappend hinter den Vereinskollegen hinterherhechel. Völlig frustriert über die Form und am Abend platt wie eine Flunder. Am Ende des Trainingslagers reif für das Sauerstoffzelt und zwei Wochen Urlaub.
|
|
|
Morgenstund hat Wasser im Mund! |
|
Da eine Schwimmeinheit pro Woche wirklich wenig ist, hatte ich mir vorgenommen heute vor der Arbeit zu Schwimmen. Die Schwimmhalle öffnet um 6.00 Uhr, prima. Jetzt musste ich es nur schaffen rechtzeitig aus dem Bett zu kommen und meinen Allerwertesten ins Schwimmbad zu bewegen. Der Wecker sollte um 5.20 Uhr klingen, hat er aber nicht.
|
|
|
Start des 30 Wochen Programms |
|
Heute startet für mich das 30 Wochen-Programm aus dem Trainingsplan der Triathlon-Training. Jetzt versuche ich soweit wie möglich nach dem Trainingsplan zu trainieren. Letztes Wochenende war ich noch einmal faul und bin nur am Freitag 1:30 Uhr auf der Rolle gewesen. Erst hatte ich mir eine ZDF-Doku angeschaut, aber das war sowas von langweilig, dass ich zu anderen Mitteln greifen musste.
|
|
|